Ehemaliges Pflegeheim Hirschpark in Luzern wird Asylzentrum

Im St. Karli-Quartier wohnen ab April 100 Asylbewerber

<p>Der Luzerner Regierungsrat Guido Graf.</p> <p>Das ehemalige Pflegezentrum Hirschpark wird zum Asylzentrum. Es liegt etwas oberhalb vom St. Karli Schulhaus in der Stadt Luzern.</p>

Der Kanton Luzern hat entschieden, im ehemaligen Pflegeheim Hirschpark in der Stadt Luzern ein Asylzentrum einzurichten. Da das Gebäude und das Land dem Kanton gehört, sind alle rechtlichen Voraussetzungen für ein Asylzentrum gegeben. Weder die Stadt Luzern noch Anwohner haben die Möglichkeit für eine Einsprache. Bereits ab dem kommenden April werden 100 Asylsuchende im Hirschpark einziehen. Vorgesehen ist, dass dies vorwiegend Menschen aus dem kriegsgebeutelten Syrien sind. Das Asylzentrum ist auf drei Jahre befristet, anschliessend übernimmt die Luzerner Psychiatrie die Räumlichkeiten. Der kantonale Sozialdirektor Guido Graf ist sich bewusst, dass ein Asylzentrum bei der umliegenden Bevölkerung Ängste auslöst. Daher findet für die Bewohner vom St. Karli-Quartier am kommenden Donnerstag um 19.30 Uhr im Pfarreiheim St. Karl eine Informations-Veranstaltung statt.

Audiofiles

  1. Ehemaliges Pflegeheim Hirschpark in Luzern wird Asylzentrum. Audio: Mario Stauber

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