Der Luzerner Polizeikommandant Beat Hensler gibt sein Amt ab

Der Regierungsrat will die Führung der Polizei neu ordnen

<p>Beat Hensler macht den Weg frei für einen neuen Kommandanten.</p> <p>Die Luzerner Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli ist laut Bericht von Hensler ungenügend informiert worden.</p> <p>Yvonne Schärli, Guido Graf und Jürg Sollberger informieren die Medien über den Untersuchungsbericht zur Luzerner Polizeiaffäre.</p> <p>Yvonne Schärli informiert über die getroffenen Massnahmen, um die Luzerner Polizei wieder in ruhige Gewässer zu führen.</p> <p>Jürg Sollberger präsentiert seinen Untersuchungsbericht zur Luzerner Polizeiaffäre.</p>

Der Luzerner Polizeikommandant Beat Hensler gibt sein Amt ab. Dies ist soeben an einer Medienkonferenz zum Luzerner Polizeiskandal bekannt geworden. Justizdirektorin Yvonne Schärli sagt, dass man bereits erste Lehren aus den Vorfällen gezogen habe. Der Vertrauensverlust bei seinen politischen Vorgesetzten sowie im Korps verunmögliche eine Weiterführung des Kommandos, hiess es weiter.

Beat Hensler tritt per Mitte Dezember zurück
Hensler wird seine Funktion per 15. Dezember 2013 abgeben. Über die Details sei Stillschweigen vereinbart worden. Ab dem 15.Dezember übernimmt Adi Achermann, Leiter Zentraler Dienst der Oberstaatsanwaltschaft vorläufig das Amt des Luzerner Polzeikommandanten. Dem Kommandanten soll zudem künftig ein Vizekommandant zur Seite stehen.

Insgesamt 46 Vorfälle untersucht
Der Untersuchungsbeauftragte Jürg Sollberger hat in seinem Bericht insgesamt 46 Vorfälle innerhalb der Luzerner Polizei untersucht. Die Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens hatte die ersten Vorfälle in der Luzerner Polzei aufgedeckt. So soll ein Kaderpolizist in Luzern seine Freundin verprügelt haben und danach befördert worden sein. Ein anderer Polizist soll zudem eine Mitarbeiterin sexuell genötigt haben.

Audiofiles

  1. Polizeikommandant Hensler tritt zurück. Audio: Urs Niedermann
  2. Neuerungen auch im Umfeld der Luzerner Polizei. Audio: Urs Niedermann

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