Tötungsdelikt Kriens: Polizei geht von Beziehungsdelikt aus

Opfer ist eine 21-jährige Asylbewerberin aus Syrien

<p>Polizei im Einsatz (Symbolbild)</p>

Die Luzerner Polizei geht beim mutmasslichen Tötungsdelikt von Kriens von einer Beziehungstat aus. Gestern Nachmittag wurde in einer Wohnung an der Schachenstrasse in Kriens eine Frau lebensgefährlich verletzt. Sie verstarb noch am Tatort. Die Notrufmeldung ging kurz nach 15 Uhr bei der Polizei ein.

Opfer ist eine 21-jährige Asylbewerberin aus Syrien
Beim Opfer handelt es sich um eine 21-jährige Asylbewerberin aus Syrien. Sie verstarb aufgrund schwerer Schnittverletzungen. Die mutmassliche Tatwaffe, ein Messer, konnte sichergestellt werden. Ihr 39-jähriger syrischer Ehemann, der ebenfalls als Asylbewerber in der Schweiz weilt, wurde von der Polizei gestern in unmittelbarer Nähe des Tatortes festgenommen. Das Ehepaar hat ausserdem zwei Kinder, bestätigte die Polizei auf Anfrage. Was mit den Kindern nun passiert, sei aber unklar.

Täter, Tatablauf und Motiv noch unklar
Ob es sich beim Ehemann auch um den mutmasslichen Täter handelt, konnte die Luzerner Polizei auf Anfrage noch nicht abschliessend sagen. Die Ermittlungen seien noch im Gang. Der genaue Tatablauf und das Motiv seien ebenfalls Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.

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  1. Tötungsdelikt Kriens: Polizei geht von Beziehungsdelikt aus. Audio: Raphael Reichen

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