Vernetzt: Die NSA spielt mit bei Angry Birds

US-Geheimdienst sammelt Nutzungsdaten über populäre Apps

<p>Selbst vor Spielen machen die Geheimdienste keinen Halt. Angry Birds und andere "undichte" Apps dienen der NSA und dem britischen GCHQ offenbar dazu, Nutzerdaten zu sammeln. </p>

Nach den neusten Enthüllungen werden sogar Smartphone- und Tablet-Spiele wie Angry Birds vom NSA benutzt, um Nutzerdaten zu sammeln. Als ein Beispiel nannte der Guardian das äusserst populäre Spiel "Angry Birds". Der amerikanische Geheimdienst NSA und sein britisches Pendant GCHQ würden Daten wie Alter, Orte und Geschlechter der Spieler bei der Übermittlung abfangen. Dies gehe aus geheimen, von Edward Snowden zugänglich gemachten Dokumenten hervor.

In einem geheimen britischen Dokument aus dem Jahr 2012 sei ausserdem die Rede davon, dass man gezielt auch auf Apps zugreifen könne, welche Details über die politische oder sexuelle Orientierung von Nutzern enthielten. Ausserdem werden laut dem Guardian Youtube Zugriffe protokolliert oder Facebook-Likes registriert.

Laut den neusten Enthüllungen haben die Geheimdienste auch die Möglichkeit, gezielt Geo-Daten abzurufen oder Smartphone Mikrofone einzuschalten. Diesen Möglichkeiten gab man übrigens die Namen von Schlümpfen. So heisst die Ortungsfunktion zum Beispiel Tracker Smurf (Aufspür-Schlumpf).

Audiofiles

  1. Vernetzt 28.01.2014 Angry Birds. Audio: Michael Fankhauser

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