Medaillen im Curling und Skicross verpasst

Pech und schwache Nerven der Schweizer Athleten

<p>Pech für Alex Fiva: In Sotschi wurde er im Achtelfinal von einem Konkurrenten zu Fall gebracht. </p>

Im Curling der Frauen und im Ski-Cross der Männer ist die Schweiz mit berechtigten Medaillen-Hoffnung angetreten. Am Schluss bleiben jedoch nur olympische Diplome.

Die Curling-Frauen verloren das Spiel um Platz 3 gegen die Schottinen mit 5:6. Das Team um Mirjam Ott belegte damit wie vor vier Jahren in Vancouver den undankbaren vierten Rang. Die schottische Skip Eve Muirhead brauchte im zehnten End den letzten Stein nur noch im Haus zu platzieren, um den entscheidenden Punkt zu schreiben.

Beim Ski-Cross der Männer schied Armin Niederer als letzter Schweizer im Halbfinal aus und wurde letztlich Siebter. Der Bündner belegte in seinem Halbfinal-Lauf den vierten und letzten Rang, nachdem er der Konkurrent praktisch von Beginn weg hinterher gefahren war. Als schwachen Trost holte Niederer immerhin ein olympisches Diplom.

Pech hatte Alex Fiva. Nach gutem Start in seinem Achtelfinal-Lauf wurde Fiva vom heranpreschenden Brady Leman "abgeschossen". Der Kanadier fuhr von hinten auf den führenden Schweizer auf und brachte diesen zu Fall. Den totalen Triumph feierte das französische Team, das zu einem Dreifachsieg kam.

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