Zuger Gemeinden müssen genügend Asylplätze anbieten

Wer sich nicht daran hält soll bestraft werden

<p>Zuger Gemeinden müssen genügend Asylunterkünfte zur Verfügung stellen.</p>

Gemeinden im Kanton Zug sollen künftig bestraft werden, wenn sie zu wenige Plätze für Asylsuchende anbieten. Das hat das Kantonsparlament entschieden. Seit vier Jahren gilt im Kanton Zug ein Verteilschlüssel, der festhält, wie viele Asylsuchende in den jeweiligen Gemeinden untergebracht werden müssten. Einige Gemeinden hatten im vergangenen Jahr zu wenige Asylplätze angeboten. Andere Gemeinden wie beispielsweise Unterägeri beherbergen dagegen mehr als doppelt so viele Asylsuchende wie nötig.

Wie die Gemeinden konkret bestraft werden sollen, ist noch unklar. Die Regierung wird nun mögliche Sanktionen prüfen und dem Kantonsrat vorlegen.

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  1. Zuger Gemeinden müssen genügend Asylplätze anbieten. Audio: Mario Stauber

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