Bundesrat ist gegen einen Mindestlohn

Gewerkschaften fordern 4000 Franken im Monat

Am 18. Mai stimmen wir in der Schweiz darüber ab, ob es einen Mindestlohn von 4000 Franken im Monat geben soll. Ein gesetzlicher Mindestlohn nütze nichts im Kampf gegen Armut. Mit diesen Worten bekämpft Bundesrat Johann Schneider-Ammann die Mindestlohn-Initiative. Verglichen mit dem Ausland sei der hier geforderte Mindestlohn viel zu hoch. Würde er eingeführt, so gäbe es das Risiko, dass Arbeitsplätze abgebaut würden, so Schneider-Ammann.

Die Mindestlohn-Initiative verlangt, dass niemand weniger als 22 Franken pro Stunde oder 4000 Franken im Monat verdient. Die Initiative wurde vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund eingereicht.

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  1. Bundesrat ist gegen einen Mindestlohn. Audio: Raphael Reichen

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