Zweiter Wahlgang für Nidwaldner Regierung nötig

Erst 5 der 7 Regierungsratssitze sind vergeben - die CVP zittert um zweiten Sitz

<p>Der Bisherige Alois Bissig muss in den zweiten Wahlgang</p> Karin Kayser (CVP) wird neu in die Nidwaldner Regierung gewählt Landschreiber Hugo Murer verkündet die Resultate

Bei den Wahlen in die Nidwaldner Kantonsregierung sind erst 5 der 7 Sitze vergeben worden. Die beiden bisherigen Kandidaten der SVP, Ueli Amstad und Res Schmid sowie die Bisherigen der FDP, Hans Wicki und Yvonne von Deschwanden, haben die Wiederwahl geschafft. Neu in die Regierung gewählt wurde Karin Kayser von der CVP.

Die restlichen zwei Sitze werden in einem zweiten Wahlgang am 18. Mai bestimmt. Unter anderem muss der bisherige Alois Bissig von der CVP um seine Wiederwahl zittern.

Die Resultate im Detail:

Gewählt sind:
- Ueli Amstad SVP, 9'280 Stimmen
- Res Schmid SVP, 8'428 Stimmen
- Yvonne von Deschwanden FDP, 8'169 Stimmen
- Hans Wicki FDP, 8'075 Stimmen
- Karin Kayser CVP, 7'859 Stimmen

Das absolute Mehr von 7'485 Stimmen nicht erreicht haben:
- Afred Bossard FDP, 7'347 Stimmen
- Othmar Filliger CVP, 7'293 Stimmen
- Alois Bissig CVP 7'102 Stimmen
- Martin Zimmermann SVP, 5'329 Stimmen
- Conrad Wagner Grüne, 5'203 Stimmen

Erfolg für die linken Parteien im Parlament

Im Parlament vermochten die Linken zuzulegen, die Grünen gewannen 3 Sitze, die SP 2. Stärkste Fraktionen bleiben die SVP und die CVP mit je 17 Sitzen, gefolgt von der FDP mit 15, Grünen mit 8 und SP mit 3 Mandaten

Audiofiles

  1. Zweiter Wahlgang für Nidwaldner Regierung nötig. Audio: Raphael Reichen
  2. Zweiter Wahlgang für Nidwaldner Regierung nötig. Audio: Mario Stauber

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