Bund will Auftrag für Abstimmungsanalysen ausschreiben

Claude Longchamp wurde bislang bevorzugt behandelt

Der Bund will den Deal für die Analysen vor Abstimmungen untersuchen. Bis anhin war der Auftrag für diesen Deal an die Firma GFS Bern von Politikwissenschaftler Claude Longchamp gegangen. Longchamp bekam für seine Vox-Analysen bei Abstimmungen im vergangenen Jahr über 400 000 Franken, schreibt die Sonntagszeitung. Ab 230 000 Franken müsste ein Auftrag des Bundes jedoch öffentlich ausgeschrieben werden, dies geschah bislang nicht. Nun müsse geprüft werden, ob auch andere Marktforschungsfirmen diesen Auftrag wahrnehmen könnten und eine Ausschreibung nötig ist, erklärt die Bundeskanzlei.

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