Urteil im Horwer Holzpellet-Fall

Freispruch im Anklagepunkt fahrlässige Tötung

Vor drei Jahren starb in Horw eine 28-jährige schwangere Frau in einem Holzpellet-Lager einer Wohnsiedlung an einer Gasvergiftung. Das Bezirksgericht Kriens hat nun einen Heizungsmonteur und einen Angestellten einer Gebäudeverwaltung vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen.

Der eine der beiden Beschuldigten hatte die Holzpellet-Heizung in der Wohnsiedlung installiert, der andere hatte das Opfer und deren Ehemann als nebenamtliche Hauswarte eingestellt. Laut dem Gericht konnte aber keinem der beiden nachgewiesen werden, dass sie für den Tod der jungen Frau verantwortlich sind.

Normalerweise betreute der Mann des Opfers die Heizung. Weil er nicht anwesend war, wollte ihm die 28-jährige Frau die Arbeit abnehmen. Am Abend fand man sie tot im Holzpellet-Lager der Wohnsiedlung. Laut der Polizei starb sie an den Folgen einer Gasvergiftung.

Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

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