Patienten sollen besser vor Fehleingriffen geschützt werden

Chirurgische Checkliste soll das Spitalpersonal senisibilisieren

Chirurgische Checkliste soll Patienten besser schützen.

In der Schweiz sterben jährlich rund 1'000 Patienten an den Folgen eines Operationsfehlers oder an einer Infektion nach ihrem Spitalbesuch. Fehleingriffe, wie zum Beispiel eine Operation an der falschen Körperhälfte, gebe es nach wie vor. Patienten müssen darum besser geschützt werden, sagt Paula Bezzola von der Stiftung Patientensicherheit. Schutz soll eine sogenannte chirurgische Checkliste bringen. Die Checkliste kontrolliert die Abläufe besser. So werden mehr Personen darüber abgefragt, welcher Patient mit welchem Leiden vor dem Personal im Bett liegt.

„Die Checkliste kontrolliert die Daten der Patienten mehrmals, damit Fehler vermieden werden.“

Diese chirurgische Checkliste wird seit Anfangs Mai in zehn Schweizer Spitäler getestet. Darunter ist auch das Kantonsspital Uri. Die grösste Schwierigkeit bei der Einführung der Checkliste sei die Schulung des Personals gewesen, sagt Paula Bezzola weiter. Die Anwendung dagegen sei relativ einfach.

In Zukunft sollen weitere Spitäler die chirurgische Checkliste einführen.

Audiofiles

  1. Mit Checkliste gegen Todesfälle. Audio: Radio Pilatus

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