Gespaltene Meinungen zum Luzerner Finanzhaushalt

BAK Basel Studie zeigt Finanz-Situation von Kanton Luzern

210 Millionen Franken muss der Kanton Luzern in den kommenden drei Jahren sparen. Ansonsten wird die Schuldenbremse des Kantons überschritten. Um mögliches Sparpotential zu finden hat der Kanton Luzern eine Studie beim Forschungsinstitutes BAK Basel durführen lassen. Dabei wurden die Verwaltungsausgaben des Kantons Luzern mit den restlichen Schweizer Kantonen verglichen. Das Ergebnis der Studie wurde heute nun präsentiert.

Die Resultate des BAK Basel Berichts sind im Kern erfreulich. (CVP)

Insbesondere bei den Fix-Kosten weist der Kanton Luzern allerdings noch Sparpotential auf. Wo konkret gespart werden soll will der Kanton Ende Juni bekannt geben. Dann stellt die Regierung das neue Sparpaket vor.

Die Steuerstrategie des Kantons ist gescheitert. (SP)

Die kantonale SVP sieht den Bericht vor allem also Momentaufnahme an. Lösungen würden keine aufgezeigt, sagt Guido Müller, Luzerner SVP Kantonsparlamentarier. Laut SP zeuge der Bericht von einer gescheiterten Steuerstrategie. Sie fordert daher Steuererhöhungen. Die CVP nimmt die Ergebnisse des Berichts erfreut zur Kenntnis, weißt aber darauf hin, dass die finanzielle Entwicklung weiterhin kritisch begleitet werden müsse.

Der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann: Er will an seinem Programm Leistungen und Strukturen festhalten.

Audiofiles

  1. Kanton Luzern präsentiert Studie über Finanzhaushalt.. Audio: Yanik Probst

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