Ermittlungen nach Luzerner Polizeiaffäre eingestellt

Die Staatsanwaltschaft findet nicht heraus, wer den Untersuchungsbericht dem Fernsehen gegeben hatte

Jürg Sollberger (l) hatte den Untersuchungsbericht erstellt Der damalige Polizeikommandant Beat Hensler wurde in dem Bericht kritisiert

Im vergangenen November hatten Unbekannte den Untersuchungsbericht zur Luzerner Polizeiaffäre dem Schweizer Fernsehen zugestellt. Wer das gemacht hat, bleibt weiter unklar.

Die Rundschau des Schweizer Fernsehen zitierte im vergangenen November aus diesem Untersuchungsbericht. Zu diesem Zeitpunkt war der Bericht noch geheim und nicht veröffentlicht. Die Staatsanwaltschaft hatte deshalb eine Untersuchung wegen Amtsgeheimnisverletzung veröffentlicht.

Ermittlungen ohne Ergebnis

Befragt wurden unter anderem auch Politiker des Luzerner Kantonsparlamentes. Trotz umfangreichen Befragungen und Abklärungen habe man aber nicht herausgefunden, wer den Bericht weitergegeben hatte, so die Staatsanwaltschaft. Das Verfahren wird deshalb eingestellt.

Im Bericht wurden Führungsmängel beim damaligen Polizeikommandanten Beat Hensler festgestellt. Dieser trat darauf zurück.

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