Verkehrshaus wenig erfreut über Ballenberg-Gelder

Für andere Museen könnte zu wenig Geld vorhanden sein

Verkehrshausdirektor Martin Bütikofer befürchtet zu wenig Geld für andere Mueseen, wenn das Ballenbergmuseum vom Bund mehr erhalten würde

Beim Verkehrshaus Luzern ist man wenig erfreut darüber, dass das Freilicht-Museum Ballenberg möglicherweise mehr Subventionen erhält. Der Ständerat hat einen entsprechenden Vorstoss überwiesen, gegen den Willen des Bundesrates.

Nun befürchtet man beim Verkehrshaus, dass - im Fall, dass das Ballenbergmuseum mehr Geld erhalten würde - für andere Museen weniger Geld zur Verfügung stehen würde. Das sagte Verkehrshaus-Direktor Martin Bütikofer auf Anfrage von Radio Pilatus. Beim Verkehrshaus setzt man auf einen Leistungsauftrag für die grossen Museen. So könnten die Subventionen nach klaren Kriterien verteilt werden.

Bundesrat Alain Berset sagte gestern Abend gegenüber der Nachrichtensendung 10vor10, dass das zusätzliche Geld für den Ballenberg allenfalls auch zum Beispiel beim Verkehrshaus eingespart werden müsse. Als nächstes kommt der Vorstoss zum Ballenberg nun in den Nationalrat.

2012 hatte der Bund eine Standesinitiative des Kantons, für höhere Subventionen für das Verkehrshaus, abgelehnt. 

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