Vernetzt: Selfie-Mania erreicht ihren Höhepunkt

Selfie-Smartphone von Sony, Unfälle wegen Selfies bei der Tour de France

Das Selfie-Smartphone Sony Xperia C3 mit Frontkamerablitz und diversen Selfie-Funktionen.

Es ist untrüglich: Wenn sogar der Bundesrat Selfies aufnimmt, dann hat die Selfie-Mania ihren Höhepunkt erreicht. Oder den Zenith auch schon überschritten. Nächste Weihnachten wird wohl niemand mehr ein Selfie posten. Aber zuvor will auch Sony noch vom Hype profitieren und präsentiert mit dem Xperia C3 ein Selfie-Smartphone. Mit einer 5 Megapixel-Frontkamera inkl. Blitz ist es prädestiniert für Selfies. Davon zeugen auch die Möglichkeit, Reihenaufnahmen zu machen und danach das beste Bild auszuwählen oder die Portrait-Verschönerungsfunktion, welche zum Beispiel Hautunreinheiten verschwinden lässt.

Selfie App für iPhone
Auch das schwedische Startup Crunchfish hat die Selfie Mania für sich entdeckt. Das auf berührungslose Interaktion spezialisierte Unternehmen bietet mit GoCam! eine App, mit welcher man über Gesten den Auslöser betätigen kann. Man muss die Hand heben und zur Faust ballen, ein paar Sekunden später macht die App das Foto. So funktioniert das:

 

Selfie-Ärger an der Tour de France
Lebensgefährlich ist die Selfie-Mania momentan für die Rennfahrer an der Tour de France. Diese freuen sich zwar über den grossen Publikumsaufmarsch auf den England-Etappen. Es gab aber bereits mehrere Unfälle wegen Zuschauern, welche Selfies machen wollten von sich und den vorbeirauschenden Rennfahrer. Der US-Radprofi Tejay van Gardenen hatte einen solchen Unfall und beschwerte sich danach via Twitter über die Mischung aus "Eitelkeit und Dummheit".

Der Schweizer Radprofi Fabian Cancellara kam bislang unfallfrei davon, aber auch er beklagte sich über die Leute, welche gefährliche Selfies machen wollten.

Wie gefährlich die Situationen an der Tour de France tatsächlich waren, zeigen diese Bilder:

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