Die SP hat ihre möglichen Kandidaten gefunden

Drei mögliche Nachfolger für Yvonne Schärli stehen bereit

Die drei möglichen SP-Regierungsratskandidaten: (v.l.) Giorgio Pardini, Helene Meyer-Jenni und Felicitas Zopfi. Felicitas Zopfi, die aktuelle SP-Kantonalpräsidentin und Kantonsparlamentarierin. Giorgio Pardini, Gewerkschafter und Kantonsparlamentarier. Helene Meyer-Jenni, die bis 2012 Gemeindepräsidentin von Kriens war.

Die SP des Kantons Luzern steigt mit drei Personen in den Kampf um den frei werdenden Regierungsratssitz von Justizdirektorin Yvonne Schärli. Zur Wahl stellen sich Parteipräsidentin Felicitas Zopfi, der Gewerkschafter und Kantonsparlamentarier Giorgio Pardini sowie die frühere Krienser Gemeindepräsidentin Helene Meyer. Ende November werden die Delegierten dann aus diesem Trio den definitiven Kandidaten bestimmen

Kampfansage an Finanzdirektor Marcel Schwerzmann

Vor den Medien erklärte SP-Vizepräsident Daniel Gähwiler, dass die SP als grösste linke Partei im Kanton Luzern den Regierungssitz unbedingt verteidigen wolle. Klar sei für die SP auch, dass die SVP aufgrund ihres Wähleranteils ebenfalls das Anrecht auf einen Sitz habe. Dies sein nicht nur eine rechnerische Frage, sondern auch eine Frage der politischen Beteiligung: "Die momentane Konstellation mit einem Parteilosen, welcher sich bei Fragen der gesellschaftspolitischen Verantwortung zurückzieht und nur sein Amt vorschiebt, ist eine unglückliche Konstellation." Diese Aussage dürfte eine klare Kampfansage an den parteilosen Finanzdirektor Marcel Schwerzmann sein.

Die momentane Konstellation mit einem Parteilosen in der Regierung ist unglücklich.

Für die drei möglichen Kandidaten sind klar die Kantonsfinanzen ein grosses Thema, welches sie angehen wollen. Felicitas Zopfi will verhindern, dass weiter gespart wird an Orten, wo es der Bevölkerung weh tut. Auch Helene Meyer will den Verteilkampf um die knappen Finanzen stoppen. Für Giorgio Pardini ist es zudem wichtig, dass endlich wieder ein Vertreter aus der Stadt Luzern in der Kantonsregierung sitzt.

"Die Luzerner Regierung braucht wieder einen Vertreter aus der Stadt."

Der definitive Entscheid über die SP-Kandidatur fällt die Delegiertenversammlung am 22. November. Felicitas Zopfi gab zudem bekannt, dass sie ihr Amt als Parteipräsidentin nach den Wahlen im nächsten Jahr abgeben wird.

Audiofiles

  1. Drei mögliche SP-Kandidaten für die Nachfolge von Yvonne Schärli.. Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG

Kommentieren

comments powered by Disqus