Microsoft streicht 18'000 Stellen

Hauptsächlich Nokia ist vom Abbau betroffen

Vor allem die Tablet-Abteilung soll restrukturiert werden. Der nach wie vor heissdiskutierte Startbildschirm von Windows 8.1.

Der Computerkonzern Microsoft will im Zuge einer Neuausrichtung 18'000 Stellen streichen. Dies teilte Firmenchef Satya Nadella in einer Mitteilung an die Angestellten mit. Weitere Angaben wollte der Software-Gigant zurzeit nicht liefern.

Hauptsächlich Nokia betroffen

Der Stellenabbau ist Teil eines Restrukturierungsplans, mit welchen die kürzlich von Nokia übernommene Handy- und Tabletsparte in den Konzern eingegliedert werden solle, teilte das Unternehmen mit. Nokia ist es auch, das am härtesten vom Stellenabbau betroffen sein wird. Über 12'000 Stellen sollen allein beim schwedischen Handy-Hersteller abgebaut werden.

Microsoft: "Stellenstreichungen sind schwierig, aber notwendig"

Microsoft gab damit die schwersten Einschnitte seiner Geschichte bekannt. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 127'000 Angestellte weltweit. Die Entlassungswelle trifft damit durchschnittlich jeden siebten Angestellten. Microsoft meint dazu, die Stellenstreichung seien schwierig, aber notwendig.

Wieviele Stellen in der Schweiz abgebaut werden, ist noch unklar. In Zürich, Bern, Genf und Basel arbeiten 620 Personen.

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