Widerstand gegen die Förderung der Hausarztmedizin

Der Spitalverband H+ ist mit den geplanten Änderungen nicht einverstanden

Die Spitäler würden benachteiligt, findet der Spitalverband H+

Der Bundesrat möchte die Hausarztmedizin in der Schweiz fördern. Dafür plant er Änderungen am Tarifsystem Tarmed. Wenn ein Hausarzt jemanden behandelt, dann soll er einen höheren Tarif verrechnen können, als wenn dieselbe Behandlung ambulant in einem Spital gemacht wird. Dabei geht es um 200 Millionen Franken pro Jahr.

Spitalverband: Spitäler und Kliniken werden benachteiligt

Der Spitalverband H+ ist gegen diese Vorschläge. Er hat beim Bundesgericht und beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht. Die Änderungen seien gegenüber den Spitälern und Kliniken ungerecht. Der Spitalverband verlangt nun, dass die neuen Tarife aufgeschoben werden. Eigentlich sollten sie ab dem 1. Oktober 2014 gelten. 

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