UBS einigt sich im Steuerstreit mit Deutschland

Über 790 Millionen Franken Gewinn im zweiten Quartal

Der Haupteingang der UBS in Zürich.

Die UBS hat im zweiten Quartal mehr Gewinn gemacht als noch in der Vorjahresperiode. Im Vergleich zum zweiten Quartal des letzten Jahres ist der Gewinn um 15 Prozent auf über 790 Millionen Franken gestiegen, heisst es in einer Mitteilung. Verglichen mit dem ersten Quartal dieses Jahres ist der Gewinn allerding um einen Viertel tiefer ausgefallen. Den grössten Rückschlag zum ersten Quartal musste die UBS im Bereich der Vermögensverwaltung hinnehmen. Alles in allem hat die UBS die Erwartungen von Experten mit ihrem Ergebnis aber übertroffen.

Ebenfalls konnte sich die UBS im Steuerstreit mit Deutschland einigen. Die Einigung ist in diesem Monat erzielt worden, heisst es in der Mitteilung. Diese beinhaltet unter anderem eine Zahlung von rund 300 Millionen Euro. Es sei ein wichtiger Schritt, der es der Bank erlaube, in diesem bedeutenden Markt wieder vorwärt gerichtet zu agieren, so die UBS. Im Steuerstreit mit Deutschland ging es um Steuerhinterziehungen, in welche die UBS verwickelt gewesen sein soll. Diese gehen unter anderem zurück auf eine CD mit Steuerdaten, welche deutsche Behörden angeblich vor zwei Jahren in die Hände bekamen.

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