Schweiz soll Al Kaida 12 Mio Dollar bezahlt haben

Lösegeldzahlung für Befreiung eines entführten Ehepaars

Mann hinter Gittern

Die Schweiz soll im Jahr 2009, 12 Millionen Dollar für die Freilassung eines in Mali entführten Ehepaars bezahlt haben. Das berichtet das Schweizer Onlineportal Watson und bezieht sich dabei auf Recherchen der "New York Times" und der Fachzeitschrift "Kriminalistik". Demnach hat ein Schweizer Vermittler, der in die Befreiung des Schweizer Ehepaars volviert war, gesagt, dass 12 Millionen Dollar Lösegeld geflossen seien. Der Schweizer Krisen-Stabchef habe damals erneut dementiert, dass Geld bezahlt worden sei.

Auch andere Länder hätten Gelder zur Befreiung von Geiseln bezahlt, dies öffentlich aber abgestritten. Seit 2008 sollen europäische Länder über 125 Millionen Dollar an die Al-Kaida bezahlt haben, um Geiseln zu befreien. Lösegelder hätten sich damit zur Haupteinnahmequelle von Terrororganisationen wie der Al Qaida entwickelt haben.

Den ganzen Artikel auf Watson lesen Sie hier.

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