Schlafende Beifahrer machen müde

Vorsicht, Unfallgefahr!

Symbolbild: Durch einen Sekundenschlaf kann es zu bösen Unfällen kommen.

Wer hat das im Auto nicht selbst auch schon mal erlebt? Als Fahrer ist man konzentriert auf einer längeren Fahrt unterwegs und der Beifahrer schläft ein. Das kann gefährlich sein. Denn, schlafende Beifahrer sind ansteckend und machen auch den Fahrer müde. Wenn sie ein Nickerchen machen, überkommt auch den Fahrer schneller die Müdigkeit. Davor warnt ein Deutscher Schlafforscher von der Universität Regensburg. Das Risiko, am Steuer einzuschlafen und dadurch zu verunglücken, ist mit einem schlafenden Beifahrer erwiesenermassen deutlich höher als mit einem wachen, der den Fahrer bei Laune hält. Deshalb sollten Beifahrer bei längeren Fahrten versuchen wach zu bleiben. 

Gleichmässiges Atmen hat entspannende Wirkung auf Fahrer

Warum die Beifahrer-Müdigkeit ansteckend wirkt, darüber kann nur spekuliert werden. Laut dem Schlafforscher ist jedoch davon auszugehen, dass die gleichmässige Atmung eines Schlafenden wie auch dessen Bewegungslosigkeit in bestimmten Situationen eine sehr beruhigende und entspannende Wirkung auf die Menschen in der direkten Umgebung hat. Bei der Autofahrt kann dieser Effekt dann so stark sein, dass der Fahrer angesteckt wird. 

Gerade bei monotone Autobahnfahrten und Fahrten bei Nacht kann dies dann böse enden. Denn auch nur bei einem kurzen Einnicken des Fahrers, also einem Sekundenschlaf, ist die Gefahr gross, dass der Wagen aus der Spur kommt und es einen Crash gibt.

Deshalb: rechtzeitig zusammen eine Pause einlegen!

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