Kinder sollen im Internet vor Pädophilen geschützt werden

Der Nationalrat will ein so genanntes "Grooming-Gesetz"

Kinderpornografie

Wer im Internet mit sexuellen Absichten Minderjährige anspricht, soll bestraft werden können. Der Nationalrat beschliesst oppositionslos das sogenannte „Grooming-Gesetz“ an den Ständerat weiter zu reichen. Die CVP-Nationalrätin Viola Amherd sagt, Stichproben der Koordinationsstellen des Bundes für Internetkriminalität hätten gezeigt: „Dass es in einem Kinder-Chat durchschnittlich drei Minuten dauert, bis ein Kind von einem Erwachsenen angesprochen wird.“

In Deutschland drohen bis zu zwei Jahre Haft

In der Schweiz wurde schon verschiedentlich darüber diskutiert, „Grooming“ unter Strafe zu stellen. In Deutschland ist das „Grooming“ bereits jetzt strafbar. Wer sich in Chatrooms mit sexuellen Absichten unter 14-Jährigen nähert, kann mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden.

Audiofiles

  1. Nationalrat will ein "Grooming-Gesetz". Audio: Rolf Blaser

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