Luzerner Stadtregierung wehrt sich gegen Lohneinbusse

Stadtrat reagiert mit Gegenvorschlag auf SVP-Initiative

Die Luzerner Stadtregierung: (hintere Reihe) Stadtschreiber Toni Göpfert, Stapi Stefan Roth (CVP), Adrian Borgula (Grüne); (vordere Reihe) Martin Merki (FDP), Ursula Stämmer (SP), Manuela Jost (Grünliberale).

Die Luzerner Stadtregierung lehnt eine Initiative zur Reduzierung ihrer Löhne auf 200‘000 Franken ab. Die Regierung hält ihre aktuellen Löhne von rund 250‘000 Franken pro Jahr für angemessen. Die Verantwortung sei gross, zudem habe ein Stadtregierungsmitglied durchschnittlich eine 65 Stundenwoche, so Roth.

"Unsere aktuellen Löhne sind fair und gerechtfertigt."

Trotzdem hat der Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth heute einen Gegenvorschlag präsentiert. Dieser sieht vor, dass die Regierungsmitglieder neu nach Anzahl Amtsjahren entlöhnt werden sollen. Damit würde ein neues Regierungsmitglied in der Stadt Luzern künftig 10 Prozent weniger verdienen als ein Mitglied mit 10 Jahren Erfahrung.

Über die Initiative und den Gegenvorschlag wird in der Stadt Luzern im kommenden Jahr am 8. März abgestimmt.

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