Wasserleiche in Nidwalden war Prostituierte

Die Nidwaldner Staatsanwaltschaft sucht nun Zeugen

Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Audiofiles

  1. Wasserleiche von Stansstad identifiziert. Audio: Tommy Durrer

Die Nidwaldner Staatsanwaltschaft hat weitere Details zur gefundenen Wasserleiche bekannt gegeben. Die 36-jährige Frau habe in Luzern als Prostituierte gearbeitet. Sie sei aus Bulgarien und war im Kanton Aargau wohnhaft. In der Nacht auf Sonntag sei sie als vermisst gemeldet worden. Gefunden wurde die Leiche der Prostituierten am Sonntagmorgen in der Harrisenbucht in Stansstad. Sie wurde letztmals in der Nacht auf Sonntag auf dem Luzerner Strassenstrich im Industriequartier Ibach gesehen, heisst es in einer Mitteilung der Nidwaldner Staatsanwaltschaft.

Zeugen gesucht
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Frau einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist. Dies habe die vom Institut für Rechtsmedizin Zürich durchgeführte Obduktion ergeben, teilte sie mit. Weitere forensische Untersuchungen sind im Gang. Es werden auch Einvernahmen durchgeführt. Der Fundort wird von der Kantonspolizei Nidwalden und der Wasserpolizei Zürich auf Spuren abgesucht. Der Tathintergrund und -hergang sind noch nicht geklärt. Die Staatsanwaltschaft sucht Zeugen, die Beobachtungen in Ibach oder in Stansstad im Gebiet Harissenbucht-Steinbruch gemacht haben.

Kommentieren

comments powered by Disqus