Sanierungskredit für Bahnübergänge mit Verzögerung

Nidwaldner Kantonsparlament entscheidet erst im November

Zentralbahn bei Grafenort

In Nidwalden gibt es beim Sanierungskredit für die Bahnübergänge erneut eine Verzögerung. Im Mai hatte das Parlament den Kredit von 4,3 Millionen Franken zurückgewiesen und eine billigere Variante verlangt. Weil nun auch ein Kredit von 3,8 Millionen zu scheitern droht, verschiebt die Regierung das Geschäft um fünf Wochen bis Ende November. Neu soll nochmals ein Übergang geschlossen und eine halbe Million Franken eingespart werden.

Übergang Bettermann soll geschlossen werden

Laut Baudirektor Hans Wicki habe man in der Kommissionsdiskussion festgestellt, dass auch der Kredit von 3,8 Millionen Franken im Parlament kaum mehrheitsfähig sein dürfte. Es zeigte sich, dass man nochmals einen zusätzlichen Bahnübergang ganz schliessen muss, und zwar jenen gegenüber der Firma Bettermann. Nun müssen noch die Verhandlungen mit den Grundeigentümern abgeschlossen werden, weshalb der Kredit erst am 26. November ins Parlament kommt, statt wie ursprünglich geplant am 22. Oktober.

Nur noch 16 von über 60 Übergängen offen

Trotz dieser Verschiebung können alle Bahnübergänge bis spätestens 2015 saniert werden, wie dies der Bundesrat verlangt. Es werden dann noch 15 von ursprünglich über 60 Übergängen offen sein. Im vergangenen August waren bei einem Unfall auf einem unbewachten Bahnübergang in Wolfenschiessen drei Personen ums Leben gekommen.

Kommentieren

comments powered by Disqus