Bund will Mobility Pricing testen

Das Konzept soll nächstes Jahr dem Bundesrat vorgelegt werden

Verkehrschaos in der Stadt Luzern: Der tägliche Stau am Schwanenplatz. Der Bund will nun Massnahmen gegen überfüllte Züge und verstopfte Strassen ergreifen

Die Mobilität nimmt zu, die dafür nötige Infrastruktur hinkt dieser Entwicklung hinterher. Der Bund erarbeitet derzeit ein Konzept, um das Problem mit den überfüllten Zügen und Strassen zu lösen, berichtet die Basler Zeitung. Wer auf stark benutzten Verkehrswegen in Spitzenzeiten unterwegs ist, der soll mehr bezahlen. Damit sollen einerseits die Pendlerströme besser verteilt werden, andererseits gibt es zusätzliches Geld für neue Infrastruktur für Bahn und Strasse. Laut dem Zeitungsbericht will der Bund das Mobility Pricing vorerst auf einzelnen Zug- und Busstrecken testen. Das Konzept soll bereits im nächsten Jahr dem Bundesrat vorgelegt werden.

Audiofiles

  1. Mobility Pricing stösst auf Widerstand. Audio: Bundeshaus-Korrespondent Rolf Blaser

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