Der Rotkreuz-Notruf feiert 30-jähriges Jubiläum

1984 wurde im Kanton Luzern das erste Notrufgerät installiert

Ein einfaches Notrufarmband mit rotem Knopf. Uhr mit Notfall-Knopf vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) Notfall-Sender von 1984

Seit 30 Jahren bietet das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) die Dienstleistung des Notrufsystems an. Ziel dieser Dienstleistung ist es, dass Menschen länger zu Hause leben können. Dies auch im hohen Alter, mit Beeinträchtigungn oder Behinderungen. Seither haben über 5000 Menschen davon profitiert. "Wir haben jährlich einen Zuwachs von rund 20 Prozent", sagt Erna Lütolf von der Luzerner Sektion des Schweizerischen Roten Kreuzes. Im Moment seien rund 800 Personen im Kanton Luzern an das Notruf System des SRK angebunden. Schweizweit seien es aktuell gegen 13'000 Personen.

"Wir haben jährlich einen Zuwachs von rund 20 Prozent".

In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Technik hinter dem Notrufdienst stark verändert. Heute sind die Geräte viel leichter, kompakter, vielseitiger und raffinierter. GPS und Bewegungsmelder gehören inzwischen zum SRK-Notfall-Angebot.

"Bei  uns nimmt nicht eine Maschine den Anruf entgegen."

Grossen Wert legt man beim SRK neben moderner Infrastruktur auf persönliche Betreuung. Vor jeder Installation werden die künftigen Benutzer zu Hause besucht. Zudem stehe der Faktor "Mensch" im ganzen Alarmprocedere im Mittelpunkt. "Bei uns nimmt nicht eine Maschine den Anruf entgegen und leitet ihn an eine Telefonnummer weiter, sonder geschultes Personal, das Notfall erprobt ist und auch die Zwischentöne erkennt", hält Sabine Buchli Haldemann vom SRK fest.

Audiofiles

  1. 30 Jahre Notruf vom Schweizerischen Roten Kreuz. Audio: Raphael Reichen

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