Kloster Baldegg nimmt Asylsuchende auf

Ende Jahr sollen 15 - 20 asylsuchende Menschen einziehen

Das Gästehaus des Klosters Baldegg.

Im Frauenkloster in Baldegg werden bald Asylsuchende einquartiert. Ab Ende Jahr sollen im Gästehaus 15 – 20 asylsuchende Menschen einziehen, heisst es in einer Mitteilung des Klosters. Die Klostergemeinschaft wolle angesichts der Flüchtlingsnot ihre Mitverantwortung in Kirche und Gesellschaft wahrnehmen. Voraussichtlich sollen Asylsuchende aus Eritrea und Syrien in Baldegg untergebracht werden. Für die Betreuung ist das Hilfswerk Caritas zuständig. Im Gästehaus in der Klosteranlage wohnten bis jetzt drei Kapuziner-Mönche. Für sie wird innerhalb des Klosters eine neue Unterkunft gesucht, heisst es in der Mitteilung weiter.

Dass sich Klöster als Asylunterkünfte zur Verfügung stellen, ist nicht ganz neu. Bereits Ende September hatte sich im Kanton Schwyz das Benediktinerkloster Einsiedeln bereit erklärt, rund 30 Asylsuchende aufzunehmen.

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