Elterngespräche unter Polizeischutz

Lehrer werden immer öfter bedroht

Elterngespräche finden vereinzelt unter Polizeischutz statt.

Im Kanton Luzern werden Lehrpersonen immer öfter bedroht - Von Eltern aber auch von Schülern. Dies vor allem im Vorfeld von Elterngesprächen Das schreibt die „Zentralschweiz am Sonntag“. Zum Teil werde bereits im Voraus gedroht, dass etwas passiere, sollten gewisse Entscheide anders ausfallen als Eltern oder Schüler sich das vorstellen. Das sei seit Schuljahresbeginn im August bereits fünf Mal vorgekommen, sagte der Leiter der kantonalen Diensstelle Volksschulbildung, Charles Vincent. Deshalb gebe es auch Fälle, in denen die Polizei beigezogen werde. Sie warte jeweils im Nebenzimmer, für den Fall der Fälle. Meist könne dies die Situation beruhigen. Konkret habe es solche Fälle u.a. in Kriens und Ebikon gegeben. 

Dass Lehrer immer häufiger bedroht würden, liegt laut Psychologen daran, dass Lehrer heute nicht mehr das Ansehen geniessen wie früher. Viele Eltern hätten das Gefühl, sie wüssten besser, was gut sei für ihre Kinder und was nicht. 

In den Kantonen Zug, Ob- und Nidwalden seien in diesem Schuljahr noch keine Lehrpersonen bedroht worden. Im Kanton Uri vereinzelt, heisst es im Zeitungsartikel weiter.  

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