Luzerner Stadtregierung soll weniger verdienen

Stadtparlament unterstützt den Gegenvorschlag

Die Luzerner Stadtregierung: (hintere Reihe) Stadtschreiber Toni Göpfert, Stapi Stefan Roth (CVP), Adrian Borgula (Grüne); (vordere Reihe) Martin Merki (FDP), Ursula Stämmer (SP), Manuela Jost (Grünliberale).

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  1. Luzerner Stadtregierung dürfte bald weniger verdienen.. Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG

Die Luzerner Stadtregierung dürfte bald weniger verdienen. Das Stadtparlament hat entschieden, das Besoldungsreglement anzupassen. Somit würde ein Mitglied der Stadtregierung künftig 237‘000 Franken verdienen, rund 10'000 Franken weniger als bisher. Nein sagte das Parlament zur SVP-Initiative, welche die Löhne für die Regierungsmitglieder auf 200‘000 Franken senken will.

Keine Boni wie in der Privatwirtschaft

Die Mitglieder der Stadtregierung hätten viele Aufgaben zu erfüllen, ständen immer in der Öffentlichkeit und würden nicht selten 60 bis 65 Stunden wöchentlich arbeiten, befand die Parlamentsmehrheit. Deshalb sei eine angemessene Entlöhnung nötig, da es beispielsweise auch keine Boni gäbe, wie dies in der Privatwirtschaft der Fall sei.

Weniger Lohn als ein Chefbeamter

Würde die SVP-Initiative angenommen, wären die Regierungslöhne teils sogar tiefer als jene der Chefbeamten auf der Verwaltung. Dies dürfe nicht sein, so das Parlament. Das letzte Wort zur SVP-Initiative „200‘000 Franken sind genug“ und zum Gegenvorschlag hat das städtische Stimmvolk im nächsten Jahr.

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