Seewasser könnte Heizöl ersetzen

Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Eawag

Hat viel Potenzial: Der Vierwaldstättersee

Heizen und kühlen mit Seewasser. Diese Methode hat in der Schweiz ein grosses Potenzial. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Wasserforschungsinstitutes Eawag.

Energie wie 60 Atomkraftwerke

Das Wasser in den grossen Schweizer Seen ist in der Tiefe immer rund 4 Grad warm. Dies würde reichen, um mit Wärmepumpen Energie zum Heizen zu gewinnen, so die Eawag. Das Potenzial in den Schweizer Seen sei gross. Das Wasser von Boden-, Genfer-, Neuenburger-, Thuner- und Vierwaldstättersee könnte so viel Energie wie 60 Kernkraftwerke liefern. Die Seen würden laut den Forschern darunter nicht leiden.

In der Zentralschweiz wird bereits geplant

Erste grössere Projekte werden in der Schweiz bereits geplant. So soll beispielsweise die ETH und Universität Lausanne sowie der UNO-Komplex in Genf mit Seewasser geheizt und gekühlt werden. Dies würde 1500 Tonnen Heizöl pro Jahr sparen. Auch in der Zentralschweiz gibt es entsprechende Pläne - am Vierwaldstättersee und am Zugersee

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