Luzerner Lehrer sind unzufrieden

Die Sparmassnahmen der Regierung im Bildungswesen verärgern den Lehrerverband

Eine der vielen Demos vor dem Luzerner Regierungsgebäude.

Der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband LLV ist verärgert über die wiederkehrenden Sparmassnahmen des Kantons im Bildungsbereich. In einer Umfrage zeigt sich, dass viele Lehrer zu einem Streik bereit wären. Darauf verzichtet der Verband aber vorläufig, da man die Schülerinnen und Schüler nicht unter den Umständen eines Strikes leiden lassen wolle, so die Präsidentin des LLV, Annemarie Bürkli gegenüber Radio Pilatus.

Die Mitglieder sollen stattdessen bei den nächsten Wahlen „Sparpolitiker“ nicht mehr wählen. Der Luzerner Lehrerinnen und Lehrer-Verband zählt total rund 4‘000 Aktiv- und Passiv-Mitglieder. Bildungsdirektor Reto Wyss nimmt die Sorgen der Lehrerschaft ernst. So wolle er das Gespräch mit dem Lehrerinnen- und Lehrerverband suchen, um die Thematik zu besprechen, sagte er auf Anfrage. 

 

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