Tausende beten für Tsunami-Opfer in Indonesien

Tsunami-Katastrophe jährt sich zum zehnten Mal

10 Jahre nach der Tsunami Katastrophe im Indischen Ozean haben vielerorts die Gedenkfeierlichkeiten für die Opfer begonnen. In der am meisten getroffenen Region Aceh in Indonesien kamen tausende Menschen für Gebete zusammen.

Habe noch nie eine so aussergewöhnliche Solidarität erlebt

Indonesien hat sich für die weltweite Hilfe nach dem verheerenden Tsunami vor 10 Jahren bedankt. Der Indonesische Vizepräsident Jusuf Kalla sagte bei einer Gedenkveranstaltung in Banda Aceh, er habe noch nie eine so aussergewöhnliche Solidarität und Grosszügigkeit erlebt.

Die Provinz Aceh auf der Insel Sumatra war vor 10 Jahren am stärksten von der Riesenwelle getroffen worden. Zahlreiche Menschen versammelten sich auf einem Platz der Provinzhauptstadt zu genau der Zeit, als die hohen Wellen 2004 auf die Küste trafen.

230'000 Tote, 14 betroffene Länder

Am zweiten Weihnachtstag 2004 hatten ein Erdbeben vor der indonesischen Insel Sumatra bis zu 20 Meter hohe Tsunami-Wellen ausgelöst. Sie zerstörten ganze Küstenstreifen in Indonesien, Thailand, Sri Lanka und Indien, und waren sogar bis Madagaskar und Tansania sichtbar.

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