Stadt Luzern will sichere Fussgängerstreifen

Über 130 Streifen sollen für 1,2 Millionen saniert werden

Tribschenstrasse Luzern: Hier ist der Fussgängerstreifen bereits im Rahmen einer Strassensanierung umgestaltet worden. Fussgängerstreifen Ruopigenring: Auch hier wurde bereits im Rahmen einer Sofortmassnahme die Situation angepasst.

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  1. Stadt Luzern will sichere Fussgängerstreifen. Audio: Urs Schlatter

Die Stadt Luzern verzeichnet im Vergleich mit anderen Schweizer Städten die meisten Verkehrsunfälle mit verletzten Personen. Es gibt auf dem Stadtgebiet über 130 Fussgängerstreifen mit einem erhöhten Gefahren-Potential, wie eine Analyse zeigte. Die Stadtregierung will diese Fussgängerstreifen nun in den kommenden fünf Jahren sanieren. Für die Sanierung der Fussgängerstreifen wird beim Stadtparlament ein Kredit von 1,2 Millionen Franken beantragt.

Jeder Streifen wurde genau analysiert

Um herauszufinden, welche mangelhaften Fussgängerstreifen prioritär saniert werden sollen, beurteilte die Stadt diese anhand von fünf Kriterien. Diese waren die Verkehrsunfälle beim Fussgängerstreifen, die festgestellten technischen Mängel, die Verkehrsbelastung, die Existenz von Schulen, Heimen oder Touristenattraktionen in der näheren Umgebung sowie Wahrnehmungen aus der Bevölkerung.

Sofortmassnahmen bringen schnelle Besserung

Ein Teil der Massnahmen sind aufwendig, andere können einfacher realisiert werden. Als Sofortmassnahmen kommen Grünschnitt, Markierungen und Signalisationen in Frage, das Entfernen mobiler Hindernisse wie Container, aber auch bauliche Massnahmen wie der Bau von Schutzinseln oder Belagsarbeiten. Auf dem gesamten Stadtgebiet gibt es 723 Fussgängerstreifen, wobei für rund einen Drittel der Kanton zuständig ist.

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  1. Stadt Luzern will sicherere Fussgängerstreifen. Audio: Urs Schlatter

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