Schlappe für Piratenpartei Zentralschweiz

Sie sind bei den Wahlen für das Luzerner Kantonsparlament nicht dabei

Die Piratenpartei ist bei den Wahlen für das Luzerner Kantonsparlament nicht dabei.

Die Piratenpartei Luzern wird bei den Wahlen für das Luzerner Kantonsparlament nicht dabei sein. Grund: Es wurden zu wenige Unterschriften gesammelt.

30 Unterschriften wären nötig gewesen

Ein Wahlvorschlag für die Wahlen muss von mindestens 30 Stimmberechtigten unterschrieben werden. Zusätzlich müssen die Stimmberechtigten auch im Wahlkreis wohnen. Bis am 2. Februar hätte die Piratenpartei Zeit gehabt, die geforderten Unterschriften zu besorgen. Doch dieses Ziel wurde nicht erreicht. Florian Mauchle, Präsident der Piratenpartei Zentralschweiz, betonte, dass man zu wenige Personen mit Wohnsitz Luzern gefunden habe.

"Eine veraltete Art."

Zusätzlich meinte Mauchle, dass die Art veraltet sei, mit einem Blatt Papier Unterschriften zu sammeln. Im Zeitalter von Internet sei es schwierig an solche Unterschriften heranzukommen und als kleine Partei sei es so ein zu grosses Hindernis geworden.

Köpfe in Luzern fehlen

Laut Olivier Dolder, Politologe von Interface Luzern, dürfte es die Piratenpartei schwer haben, sich in Luzern zu etablieren, solange man es nicht schaffe, Luzerner für sich zu gewinnen. Zudem fand es Dolder sehr überraschend, dass die Piratenpartei die Unterschriften nicht zusammenbrachte.

"Wahrscheinlich zu wenig Mühe gegeben."

Er könne sich dies nur erklären, dass man sich zu wenig Mühe gegeben habe auf die Strasse zu gehen oder bei Verwandten und Bekannten nachzufragen. 

Audiofiles

  1. Zu wenige Unterschriften für die Piratenpartei Zentralschweiz.. Audio: Marco Zibung

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