Lokführer der Unglückszüge waren in Ausbildung

Genaues Ausmass und Ursache noch unklar

Zugunfall in Rafz Zugunglück in Rafz

Die beiden Lokführer des Zugunglücks in Rafz waren in Ausbildung. Anwesend waren in beiden Zügen auch deren Ausbildner. Ob diese Spezialbesetzung etwas mit der Kollision zu tun hatte, ist laut SBB unklar. 

Am Morgen kollidierten in der Nähe des Bahnhofs Rafz im Kanton Zürich zwei Züge miteinander. Eine Zugkomposition entgleiste. Dabei wurden mindestens sechs Personen verletzt, eine davon schwer, teilte die Kantonspolizei Zürich mit. Bei der schwerverletzten Person handelt es sich um einen der Lokführer. Dieser ist aber ausser Lebensgefahr, teilt die Polizei mit.

Ein Grossaufgebot an Rettungskräften war vor Ort. Auch die Rega war im Einsatz. Der Unfall erreignete sich um 06.45 Uhr im Bahnhof Rafz. Das genaue Ausmass und die Ursache sind im Moment noch unklar, hiess es bei der SBB. Wie die Chefin des Personenverkehrs der SBB, Jeannine Pilloud vor Ort berichtete, stehen die beiden Züge auf einer Brücke. Der Verkehr müsse grossräumig umgeleitet werden, da nicht sicher sei, ob die Brücke einer längeren Belastung standhalte. 

Die Linie Bülach-Schaffhausen ist für den Bahnverkehr unterbrochen. Die SBB geht davon aus, dass die Störung bis Betriebsschluss dauert. Auf dieser Strecke verkehren die S-Bahn-Linien 5 und 22 sowie die Schnellzüge Zürich-Schaffhausen. 

Audiofiles

  1. Zugunfall in Rafz. Audio: Lukas Keusch

Kommentieren

comments powered by Disqus