Luzern: So viele Lehrer erschöpft wie noch nie

Probleme werden immer komplexer

Immer mehr Lehrpersonen im Kanton Luzern erschöpft.

Erschöpft und in der Krise: Rund 280 Lehrpersonen im Kanton Luzern haben im vergangenen Jahr bei der kantonalen Beratungsstelle Unterstützung gesucht. Das sind 50 mehr als ein Jahr vorher und so viele wie noch nie, berichtet die Zentralschweiz am Sonntag. 

Die Probleme seien heute viel komplexer als früher. Unter anderem würden sich Eltern viel mehr einmischen, sagt der Rektor der Volksschulen Ebikon, Olivier Prince. Es gebe immer Eltern, die nicht einsehen würden, dass ihre Kinder Leistungsdefizite hätten. Im Extremfall würden schon ein paar schlechte Noten reichen, bis ein Anwalt eingeschaltet werde, sagt der Luzerner Volksschulleiter Charles Vincent. Es gebe aber auch das andere Extrem mit Eltern, denen ihre Kinder egal sind. Diese würde man nicht einmal gut erreichen, um einen Termin für ein Elterngespräch zu finden.

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