Die reichen Kantone vor der NFA-Debatte

Die Finanzdirektoren von Zug und Schwyz versuchen die Nationalräte für sich zu gewinnen

Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin im Gespräche mit Radio Pilatus Redaktor Urs Schlatter. Der Schwyzer Regierungsrat Kaspar Michel im Gespräch mit Radio-Pilatus-Redaktor Urs Schlatter

Der Nationalrat entscheidet in der Frühlingssession darüber, ob der Bund und die reichen Kantone weniger Geld in den Nationalen Finanzausgleich NFA einbezahlen sollen. Insgesamt geht es um 330 Millionen Franken. Im vergangenen Dezember war der Vorschlag im Ständerat gescheitert. Die Finanzdirektoren der reichen Kantone haben deshalb heute Montag zum Sessionsstart in Bern versucht, die Parlamentarier umzustimmen. Der Schwyzer Finanzdirektor  Kaspar Michel sagte gegenüber Radio Pilatus, er sei ziemlich zuversichtlich, dass der Nationalrat anders entscheidet als der Ständerat. Nach der sturen Debatte im Stöckli werde die grosse Kammer das Anliegen politisch richtig interpretieren.

Der Nationalrat entscheidet am 10. März über die Vorlage.

 

Audiofiles

  1. Die Geberkantone vor der NFA-Vorlage. Audio: Urs Schlatter

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