Vetternwirtschaftsvorwürfe an das Bundesamt für Energie

Bundesamt will nun Massnahmen einleiten

Bundeshaus in Bern

Die eidgenössische Finanzkontrolle wirft dem Bundesamt vor, es habe zwischen 2013 und 2014 über 90 Prozent seiner Aufträge unter der Hand vergeben.

Das Bundesamt für Energie will jetzt die Art und Weise wie Aufträge vergeben werden verbessern. Die Vorwürfe der Finanzkontrolle sind happig: Über 950 von knapp 1050 Aufträgen seien ohne Auschreibung vergeben worden. Das sei sogar in einem Bereich wie dem Energiesektor, wo Aufträge immer jeweils speziell vergeben werden, viel. Dies schreibt die Finanzkontrolle in ihrer Untersuchung gemäss St. Galler Tagblatt.

Laut Gesetz müssten die Bundesämter alle Aufträge ab 230'000 Franken immer öffentlich ausgeschrieben werden. Alles was tiefer ist, muss unter mindestens drei ausgewählten Anbietern verlost werden.

 

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