Luzern trauert um Hans Erni

Der Schweizer Kulturminister Alain Berset erinnert an die vielen Plakate die Erni schuf

Hans Erni und dessen Gattin Doris

Vom Tod von Hans Erni zeigen sich Stadt und Kanton Luzern stark betroffen. Der Maler, Zeichner und Bildhauer habe sich durch seine Werke einen grossen Namen geschaffen heisst es überall. Der kantonale Kulturdirektor Reto Wyss würdigte Erni auch für sein unermüdliches Engagement für humanitäre Anliegen. Stadtpräsident Stefan Roth und Verkehrshausdirektor Martin Bütikofer zeigten sich gleicherweise schockiert. Erni habe noch vor nicht allzulanger Zeit einen recht vitalen Eindruck hinterlassen. Roth bezeichnet den Ehrenbürger und Kunstpreisträger der Stadt als eine der grössten Luzerner Persönlichkeiten überhaupt. Bütikofer äusserte die Hoffnung, dass Ernis positiver Geist weiterlebe und so auch dem Hans-Erni-Museum im Verkehrshaus bleibenden Schwung verleihe.

Im Dienst der politischen Überzeugung

 

Auch der Schweizer Kulturminister, Alain Berset, sprach vom Tod eines bedeutenden Künstlers, einer fesselnden Persönlichkeit.  Erni habe sein Schaffen immer in den Dienst seiner politischen Überzeugung gestellt. Berset erinnert an die Plakate, die der Künstler für die Einführung der AHV, die Pro Juventute, das Rote Kreuz und das Frauenstimmrecht gestaltet hatte.

Audiofiles

  1. Die Reaktionen zu Hans Ernis Tod. Audio: Urs Niedermann
  2. Hans Erni im Alter von 106 Jahren gestorben. Audio: Raphael Reichen

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