Asyl-Notunterkunft Dagmersellen: Betrieb läuft vorbildlich

Nach drei Monaten in Betrieb ziehen die Verantwortlichen eine erste Bilanz

Arjen Faber (Caritas Luzern) im Gespräch mit Bewohnern der Asyl-Notunterkunft Küche in der Asyl-Notunterkunft in Dagmersellen Anwohner im Gespräch am Tag der offenen Tür Schlaf-Saal in  der Asyl-Notunterkunft in Dagmersellen Anwohner am Tag der offenen Tür Ruedi Fahrni, Asyl- und Flüchtlingskoordinator des Kantons Luzern Wohnbereich in der Asyl-Notunterkunft in Dagmersellen

Der Betrieb der Asyl-Notunterkunft in der Zivilschutzanlage in Dagmersellen läuft vorbildlich und ohne nennenswerte Probleme. Diese Bilanz ziehen der Kanton, die Caritas Luzern, der Zivilschutz und die Gemeinde Dagmersellen.

Asylsuchende vorwiegend aus Eritrea

Seit Anfang Jahr sind in der Zivilschutzanlage Werkhof in Dagmersellen Asylsuchende untergebracht. Gegenwärtig befinden sich 34 Männer, vorwiegend aus Eritrea stammend, in der Notunterkunft. Laut Ruedi Fahrni, Asyl- und Flüchtlingskoordinator des Kantons Luzern, gebe es weder seitens der Betreiber noch der Bevölkerung Probleme. Die Asylsuchenden seien rund um die Uhr durch Personen der Caritas Luzern und des Zivilschutzes betreut, so Fahrni.

Problemloser Betrieb

Dank verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten seien die Asylsuchenden zufrieden und hätten einen geregelten Tagesablauf, sagt Christoph Werfeli, Standortverantwortlicher der Caritas Luzern. So stehen Deutschkurse, Arbeitseinsätze gegen Littering, das Reinigen von Bachbetten oder das erledigen von Arbeiten im Alterszentrum auf dem Tagesplan der Asylsuchenden. Auch die Bevölkerung, die das Angebot einen Blick in die Not-Asylunterkunft zu werfen zahlreich annahm, sprach durchwegs positiv von den ersten drei Monaten mit den Männern aus Eritrea und Somalia.

Die Not-Unterkunft in Dagmersellen wird noch bis Ende Jahr betrieben. Dann werden die Asylsuchenden Männern je nach Möglichkeit in reguläre Asylzentren gebracht.

Audiofiles

  1. Besuch in der Asyl-Notunterkunft in Dagmersellen. Audio: Caspar van de Ven

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