CVP für Zopfi, FDP will zwei Männer

Über den Entscheid kann sich vor allem die SVP freuen

Regierungsrats-Kandidatin Felicitas Zopfi: Die CVP unterstützt die SP-Frau und setzt damit auf Konkordanz. Der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann: Der Parteilose erhält die Unterstützung der FDP. SVP-Kandidat Paul Winiker: Sowohl die CVP wie auch die FDP unterstützen den Krienser Gemeindepräsidenten.

Audiofiles

  1. CVP und FDP mit ihrer Strategie für die Luzerner Regierungsrats-Wahlen. Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG

Für den zweiten Wahlgang in die Luzerner Regierung haben gestern Abend die Delegierten der CVP und der FDP ihre Strategien festgelegt. Die CVP ist der Meinung, dass im Kanton Luzern alle Parteien entsprechend ihrer Wählerstärke in der Regierung vertreten sein sollen. Deshalb unterstützt die grösste Partei im Kanton die SP-Kandidatin Felicitas Zopfi und den SVP-Kandidaten Paul Winiker. Dies entschied die Delegiertenversammlung in Sempach.

FDP will eine rein bürgerliche Regierung

Anderer Meinung waren in Willisau die Delegierten der FDP: Man will eine rein bürgerliche Männerregierung und unterstützt im zweiten Wahlgang neben Paul Winiker auch den bisherigen parteilosen Finanzdirektor Marcel Schwerzmann.

Der zweite Wahlgang in die Luzerner Regierung findet am 10. Mai statt.

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