Lebensmittel-Kontrolleure decken Mängel auf

Rund neun Prozent der Proben im Kanton Luzern beanstandet

Der Schein trügt manchmal: Luzerner Lebensmittelkontrolleure deckten Mängel auf.

Die Luzerner Lebensmittel-Kontrolleure haben im vergangenen Jahr insgesamt 6‘800 Proben von Lebensmitteln, Trinkwasser und Gebrauchs-Gegenständen wie Kosmetika oder Spielsachen gemacht. Dabei mussten rund 9 Prozent der Proben beanstandet werden.

Verbesserungen bei Bratwürsten und Cervelats

Meistens gab es Kritik, weil vorproduzierte Lebensmittel wie Teigwaren oder Reis bei zu hohen Temperaturen oder zu lange gelagert wurden. Deutlich verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr die Situation bei Cervelats, Wienerli und Bratwürsten. Vor einem Jahr gab es hier noch bei 25 Prozent der Proben Kritik, im neusten Bericht bemängelten die Lebensmittelkontrolleure nur noch sieben Prozent der Proben.

Illegale Küche eines Imbiss-Standes entdeckt

Die Kontrolleure deckten auch einen aussergewöhnlichen Fall auf. In einem Lagerhaus wurde eine illegale Küche entdeckt. Diese kochte unter desolaten hygienischen Bedingungen Essen für einen Imbiss-Stand.

 

 

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