Parlament für Genossenschafts-Wohnungen

Zustimmung zum Projekt an der Bernstrasse Luzern

Grundstücke für den genossenschaftlichen Wohnungsbau: Die baufälligen Häuser im Vordergrund sollen alle einem Neubau weichen. Eine Sanierung lohnt sich für die Stadt nicht: Verschiedene Häuser an der Bernstrasse sollen einer neuen Überbauung weichen. Die Grundstücke im Überblick: Hier entstehen die neuen Genossenschaftswohnungen an der Bernstrasse in Luzern.

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  1. 135 Genossenschafts-Wohnungen an der Bernstrasse in Luzern. Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG

In Luzern können an der oberen Bernstrasse auf städtischen Grundstücken 135 Genossenschafts-Wohnungen gebaut werden. Das Stadtparlament hat den Verträgen mit zwei Baugenossenschaften zugestimmt. Von bürgerlicher Seite gab es teilweise Kritik, dass die Stadt ihre Grundstücke zu billig an die Genossenschaften abgebe. Man hätte hier mehr herausholen können, hiess es von Seiten der FDP und SVP.

Preise sind für Genossenschaften vertretbar

Die Parlamentsmehrheit war jedoch der Meinung, dass die Preise vertretbar seien. Schliesslich seien die Preise entgegen den ersten Verhandlungen nochmals diskutiert und erhöht worden. So bezahlt die Baugenossenschaft Matt für zwei Grundstücke jetzt 1,162 Millionen Franken (vorher 965'000 Franken) und die Allgemeine Baugenossenschaft Luzern abl für ihr Baurecht jährlich 82'000 Franken (vorher 68'000 Franken).

Umsetzung der Initiative "Für bezahlbaren Wohnraum"

Die Baugenossenschaften erstellen die 135 Wohnungen für rund 47 Millionen Franken. Sie sollen in vier Jahren bezugsbereit sein. Die Stadt kommt damit dem Auftrag der Initiative „Für bezahlbaren Wohnraum“ nach. Bis 2036 muss der Anteil gemeinnütziger Wohnungen in Luzern auf 16 Prozent steigen.

Die Stadt hatte das Projekt bereits Ende März der Öffentlich präsentiert. Den Beitrag von Radio Pilatus gibt es hier.

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