Verkehrsverbund Luzern plant weiteren Ausbau des Öffentlichen Verkehrs

Das Konzept "Agglomobil tre" soll den ÖV attraktiver machen

Der Verkehrsverbund Luzern will den ÖV weiter ausbauen.

Der Verkehrsverbund Luzern VVL plant die nächsten Schritte zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Raum Luzern. Bis 2022 sollen längere Trolleybusse, mehr Durchmesserlinien und einheitliche Takte die Attraktivität steigern und die Kapazität um weitere 20 Prozent erhöhen. 

Ausbau System R-Bus

Wie bereits auf der Linie 1 vom Maihof nach Kriens sollen die neuen Doppelgelenkbusse in Zukunft auch auf den Linien 2, 8 und 12 eingesetzt werden. Die Linien nach Emmenbrücke, Littau oder in das Würzenbach-Quartier sind stark befahren. Die grossen R-Busse sollen helfen, den Fahrplan besser einzuhalten und den Passagieren genügend Platz zu bieten, sagt Christoph Zurflüh, Sprecher des VVL gegenüber Radio Pilatus.

Durchmesserlinien sollen den Bahnhof entlasten

Weiter plant der VVL mit dem Konzept "Agglomobil tre" mehr Durchmesserlinien. Diese sollen am Bahnhof Luzern weder halten noch wenden müssen. Die Buslinien 8 und 12 sollen so miteinander verknüpft werden, dass eine direkte Verbindung von Littau ins Würzenbach-Quartier entsteht. Auch mit den Linien 20 und 24 sollen eine direkte Verbindung von Horw, Luzern und Meggen entstehen. Für die Passagiere bedeuten diese Änderungen laut Christoph Zurflüh, dass sie weniger häufig umsteigen müssen. Der gesamte Verkehr rund um den Bahnhof wiederum würde davon profitieren, dass weniger Busse den Bahnhof Luzern ansteuern und generell weniger Busse eingesetzt werden müssen, so Zurflüh weiter.

Welche Massnahmen des Konzepts "Agglomobil tre" umgesetzt werden ist noch unklar. Die Ideen gehen nun in die Vernehmlassung.

Audiofiles

  1. Verkehrsverbund Luzern plant weiteren ÖV-Ausbau. Audio: Caspar van de Ven

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