BfU warnt vor schweren Trampolin-Unfällen

Eine Broschüre soll die Sicherheit verbessern

Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung warnt vor Unfällen auf Garten- oder Freizeit-Trampolinen. Diese würden oft mit sehr schweren Verletzungen enden. Betroffen davon seien meistens Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 4 und 15 Jahren. Veraltete Trampoline ohne Netz sollten deshalb besser ersetzt werden.

Nur eine Person pro Trampolin
Die Gefahr steigt markant, wenn zwei oder noch mehr Personen gleichzeitig das Trampolin benutzen – unkontrollierte Sprünge oder Zusammenstösse sind vorprogrammiert. Daher empfiehlt die bfu, dass sich beim Springen nie mehr als eine Person auf dem Trampolin aufhalten soll. Abspringen und landen sollen die Kinder in der Mitte des Sprungtuchs, Saltos sollten unterlassen werden. Wichtig ist zudem, dass die Kinder keinesfalls vom Trampolin direkt auf den Boden oder auf andere Gegenstände springen.

Keine genauen Zahlen vorhanden
Gesamtschweizerische Unfallzahlen zum Trampolinspringen sind nicht verfügbar. Die Spitäler würden aber über steigende Zahlen von Verletzten berichten, schreibt die Beratungsstelle für Unfallverhütung in einer Mitteilung. So habe – beispielsweise – eine detaillierte Studie des Inselspitals Bern aufgezeigt, dass allein hier die Fälle zwischen 2003 und 2009 von 13 auf 86 pro Jahr zugenommen haben.

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung hat daher in einer Broschüre, einem Video sowie einer Checkliste die wichtigsten Hinweise zum sicheren Aufstellen, Benutzen und Warten von Trampolinen zusammengestellt.

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