Fischzucht Erstfeld erhält Konzession

Geplant sind 1'200 Tonnen Fisch pro Jahr

Die Betreiber der geplanten Fischzucht-Anlage in Erstfeld haben von der Urner Regierung eine Konzession erhalten. Damit darf das Unternehmen „Basis57“ Wasser aus dem neuen Gotthard-Basis-Tunnel für die Fischzucht nutzen.

Vorerst für fünf Jahre
Die Konzession ist vorläufig für fünf Jahre gültig, wie die Urner Staatskanzlei mitteilte. Das Unternehmen „Basis57“ plant in einem Gebäude der ehemaligen Abwasserreinigungsanlage in Erstfeld eine temporäre Laboranlage. Vorgesehen sind zwei unabhängige Kreislaufanlagen mit zwölf respektive zehn Becken. Das Wasser soll über eine neue Wasserleitung vom Vereinigungsbauwerk auf der Parzelle der AlpTransit AG zugeführt werden.

Regelmässige Kontrollen
Mit der Laboranlage wollen die Verantwortlichen das Wachstum der Fischarten Trüschen und Zander unter verschiedenen Bedingungen, Reinigungsmassnahmen und Wärmebilanzen untersuchen. Das Labor soll regelmässig kontrolliert werden. Zudem wird die Anlage mit Videokameras überwacht. Die geplanten Versuchsreihen sind für eine Dauer von zwei Jahren bewilligt. Diese könnten jedoch für weitere Abklärungen verlängert werden.

1'200 Tonnen Fisch
Das Unternehmen „Basis57“ will laut eigenen Angaben im Endausbau der Zucht-Anlage jährlich rund 1‘200 Tonnen Fisch produzieren. Die Fischzuchtanlage kostet fast 30 Millionen Franken und soll bis 2020 gebaut werden. Insgesamt 25 neue Arbeitsplätze würden durch die neue Anlage geschaffen.

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