2 Millionen Franken mit fiktivem Vertrag erpresst

Ein 33-jähriger Italiener stand vor dem Luzerner Kriminalgericht

Ein 33-jähriger Italiener hat sich gestern unter anderem wegen Raub, Erpressung und gewerbsmässigem Betrug vor dem Luzerner Kriminalgericht verantworten müssen. Der Mann wird beispielsweise beschuldigt im Sommer vor fünf Jahren einen Mann in dessen Haus in Weggis überfallen und bedroht zu haben.

Der mutmassliche Täter ist damals mit seinen drei Komplizen in das Haus des ihm bekannten Mannes eingedrungen. Sie haben das Opfer mit einer Pistole bedroht, geschlagen und es dazu gezwungen einen Vertrag zu unterschreiben. Dieser regelt, dass das Opfer dem 33-jährigen Italiener einen fiktiven Betrag von zwei Millionen Franken schuldet. Zudem entwendeten die vier Eindringlinge Wertsachen und Bargeld im Wert von fast 270'000 Franken.

Der 33-jährige Italiener behauptet,  er sei von den drei Komplizen zur Tat gezwungen worden. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis. Das Urteil ist in knapp einem Monat zu erwarten.

 

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  1. 2 Millionen Franken mit fiktivem Vertrag ergaunert. Audio: Lukas Keusch

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  1. Erpresser vor Luzerner Kriminalgericht. Audio: Lukas Keusch

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