Justizdirektorin Yvonne Schärli blickt zurück

Nach 12 Jahren in der Luzerner Regierung ist jetzt bald Schluss

Luzerner Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli

Nach 12 Jahren in der Luzerner Regierung hört Justizdirektorin Yvonne Schärli Ende Juni auf. Die Totalrevision der Kantonsverfassung, die Neuorganisation der Einbürgerungsverfahren und zahlreiche Gemeindefusionen waren die Schwerpunkte ihrer Amtszeit. Auch während des Jahrhunderthochwassers 2005 gab es viel Arbeit für die heute 63-jährige Regierungsrätin. Für Schlagzeilen sorgte zudem die Polizei-Affäre, welche zum Rücktritt des damaligen Polizeikommandanten Beat Hensler führte.

Die SP ist nicht mehr in der Regierung

Von Anfang an sei klar gewesen, dass sie zehn bis zwölf Jahre in der Regierung bleiben wolle, so Schärli. Schwer falle ihr der Rücktritt deshalb nicht: "Es schmerzt aber sehr, dass mit meinem Rücktritt die linke Stimme nicht mehr in der Luzerner Regierung vertreten ist." Bei den Regierungsratswahlen im vergangenen Mai verpasste es die SP mit ihrer Kandidatin Felicitas Zopfi deutlich, ihren Regierungssitz zu verteidigen. Nach 56 Jahren schieden die Sozialdemokraten aus der Luzerner Regierung aus. Dafür zog neu die SVP mit Paul Winiker wieder in die Regierung ein.

 

Audiofiles

  1. Die abtretende Regierungsrätin Yvonne Schärli schaut zurück. Audio: Urs Niedermann

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