Mit Besen schützt die SBB neugierige Bahnpassagiere

Aktuell auch vor einer Baustelle bei der Überführung Fluhmühle in Luzern

Die SBB-Besen vor der Baustelle in Luzern. Da es bei den SBB auch immer noch ältere Wagen mit Fenster zum öffnen gibt, werden herausgestreckte Hände und Köpfe mittels dieser Besen gewarnt . hier eine Baustelle bei Zürich Oerlikon .

Verflixt und zugenäht, was machen denn diese vier Besen am Mast der SBB an der Zugstrecke vor Luzern? Sie sind weder Kunst, noch für die Zugreinigung angebracht. Nein, sie sollen Reisende vor Verletzungen, ja sogar vor dem Tod, schützen.

In wenigen Zügen der SBB kann man die Fenster noch selber öffen. Laut SBB-Mediensprecher Christian Ginsig kommt es ab und zu noch vor, dass vor allem Touristen sich weit aus dem Fenster lehnen würden, um gute Fotos zu erhalten. Vor einer Baustelle, wie aktuell in Luzern, werden daher solche Besen angebracht. Diese geben dem Zuggast einen Zwick, damit dieser erschrickt und seinen Kopf wieder einzieht, bevor die Baustelle mit möglichen tödlichen Gefahren erreicht ist. So sollen schwere Kopfverletzungen, vielleicht sogar tödliche, verhindert werden. Laut Ginsig wendet die SBB dieses Besen-Verfahren seit längerer Zeit äusserst erfolgreich an.

Alte Besen kehren also auch für die SBB und ihre Reisenden gut.

Audiofiles

  1. Mit Hilfe von Besen will die SBB Unfälle vermeiden. Audio: Radio Pilatus

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